Asgerot Incelsior

Cross-Media-Künstler & Minimalist

30. September 2020

Lehre 43 - Die NOT TO-DO Liste

Lehre 43 - Die NOT TO-DO Liste

Lieber Bodo,

ja, natürlich habe ich eine eigene NOT TO-DO Liste, die ich auch umsetze, auf der allerdings keiner deiner Punkte steht:

NOT TO-DO Liste:

  1. Jedem Gefallen zu wollen
  2. Zu viel Nachdenken
  3. In der Vergangenheit leben
  4. Vor Veränderungen Angst haben
Quelle: https://de-de.facebook.com/bodo.schaefer.24/photos/a.206291402779536/4342748975800404/

Jedem Gefallen zu wollen

In der Regel sage ich stets offen heraus, was ich denke und stehe auch zu dem was ich sage, egal welche Konsequenzen das für mich haben könnte.

Natürlich möchte ich Menschen nicht unbedingt vor den Kopf stoßen und dann versuche ich manchmal auch den Impuls zu unterdrücken, dass ich ein bestimmtes Verhalten nicht gut finde.

Dann aber wird mir auch klar, dass viele dafür dankbar sind, dass man ihnen sagt, woran sie an sich arbeiten sollten, um ein noch tollerer Mensch zu sein, der sie bereits sind.

Es gibt Menschen, die wollen in ihrer Persönlichkeit wachsen und das geht nicht, ohne Fehler zu machen oder kritisiert zu werden.

Ich brauche nicht allen zu Gefallen, aber ich will gerne jedem den Gefallen tun, dass er selbst lernen und wachsen kann, in dem ich auch mal unbequem bin!

Zu viel Nachdenken

Hey, ich bin Schachspieler, da ist Nachdenken sozusagen eine Sportlerkrankheit und nur selten ist bei dieser Sportart die schnellste Entscheidung auch die beste.

Aber das Leben ist kein Schachspiel, auch wenn es genauso komplex und vielschichtig ist.

Es geht im Leben darum, Dinge anzupacken und nicht zu Tode zu planen und wer Angst hat, Fehler zu machen, der braucht auch gar nicht erst Entscheidungen zu fällen.

Ich treffe die meisten Entscheidungen spontan und wenn dies ein Fehler ist, dann akzeptiere ich das, lerne daraus, wie ich solche Fehler in Zukunft vermeiden kann und wachse als Persönlichkeit!

In der Vergangenheit leben

Oh, wir Menschen können sehr gut in der Vergangenheit leben, insbesondere wenn wir etwas Großartiges verloren haben, wie einen geliebten Menschen oder unsere Traumpartner.

Dabei übersehen wir aber meist, dass wir das Geschehene nicht mehr ändern können beziehungsweise sollten und dass wir uns stattdessen darauf konzentrieren sollten, mit uns und unserem Leben ins Reine zu kommen.

Wenn jemand stirbt, dann können wir daran nichts ändern und wenn wir uns von jemandem getrennt haben, egal aus welchen Gründen, dann sollten wir uns bei diesem Menschen dafür bedanken, dass er Teil unseres Lebens war und es mit seinem Wesen bereichert hat.

Denn wir lassen doch niemanden in unser Leben, der uns nicht gut tut, auch wenn das am Ende unserer zwischenmenschlichen Beziehung der Fall gewesen sein sollte.

Wir Menschen konzentrieren uns viel zu sehr auf die negativen Aspekte einer Situation, anstatt die positiven Seiten hervorzuheben und daraus neue Kraft und Energie für die Zukunft zu schöpfen.

Die Vergangenheit hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin, aber die Gegenwart macht mich zu dem Menschen, der ich morgen sein werde!

Vor Veränderungen Angst haben

Ich erinnere mich noch ganz gut daran, als ich von der Grundschule zum Gymnasium gewechselt habe, als ich sitzen geblieben bin in der achten Klasse, als ich meine Berufsausbildung zum Bankkaufmann begann, als ich meine erste Partnerin kennenlernte.

Boar, was hätte ich mir in die Hose machen können, aber als junger Mensch oder gerade als Kind ist die Neugierde dem Neuen gegenüber meistens stärker als jede Angst.

Kinder mögen zwar unerfahren und naiv sein, aber sie sind bereits starke Persönlichkeiten und oftmals auch richtige Kämpfer, wenn ihr Leben nicht so leicht verläuft, wie bei anderen.

Wenn die Unerfahrenheit und Naivität gehen, dann kommen oft die Ängste und in diesem kritischen Moment zeigt es sich, ob der Mensch weiter als starke Persönlichkeit kämpfen oder ob er sich in die Opferrolle begeben will.

Wir sollten wieder mehr von den Kindern lernen, wie man mutig den Dingen entgegen tritt, vor denen man Angst hat, statt ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben.

Wenn ich stehenbleibe, dann gibt es keine Veränderungen mehr, vor denen ich Angst haben muss, aber die wertvollen Menschen, mit denen ich bis Dato eine gemeinsame Reise unternehme, werden trotzdem weitergehen und mich einsam und alleine zurücklassen!

Was auf meiner eigenen NOT TO-DO Liste steht, verrate ich vielleicht mal in einem anderen Beitrag :-)

Liebe Grüße,
Ingo

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