Asgerot Incelsior

Cross-Media-Künstler & Minimalist

21. Juni 2020

Mein erstes Coaching beginnt

Mein erstes Coaching beginnt

Auch wenn nur knapp vier Stunden zwischen Begrüßung und Verabschiedung vergangen sind, so sind die gemachten Erfahrungen so umfangreich, dass ich dir über drei Beiträge verteilt davon berichten werde.

Ein wenig gespannt und aufgeregt war ich heute schon, als ich mich auf den Weg zum Treffpunkt mit meinem Coach gemacht habe. Und weil ich natürlich vorher noch unbedingt meine Steckdosen anbringen musste, war es »plötzlich« auch schon halb eins und ich hatte noch 30 Minuten Zeit zum Umziehen, Fahrrad fertig machen und zum Treffpunkt radeln.

So sah die heutige Tour aus

Moment mal, du fährst mit dem Rad zum Treffpunkt mit deinem Coach?

Ja, denn das ist einer der Ansätze meines Coachs, mit ihren Klienten nicht in einem gemütlichen Café oder einem mehr oder weniger sterilen Zimmer zu sitzen, sondern auf dem Drahtesel, um durch die Natur zu streifen. Ein Ansatz, der mir von Anfang an sehr gefallen hat und weshalb ich meinen Coach auch gebucht habe für eine meiner größeren Baustellen im Leben:

Nähe und Distanz

Der Albtraum aller, die wie ich damit zu kämpfen haben, dass sie entweder ihre zwischenmenschlichen Beziehungen mit ihrer Nähe »erdrücken« oder im anderen Extremfall durch Distanz/Nichtbeachtung »vor den Kopf stoßen« bzw. »emotional verhungern lassen«.

In einem Brief, hatte mein Coach dieses Problem selbst einmal angesprochen, so dass es für mich keine Frage gab, mit welchem Thema ich zuerst anfangen würde. Haben doch viele meiner Freunde diese Begrifflichkeit in der Vergangenheit bereits angesprochen, aber ich habe es schlichtweg ignoriert.

Warum ich dieses Thema jetzt endlich angehe?

Weil ich es nicht mehr akzeptieren kann und will, dass ich mir und lebensbereichernden sozialen Kontakten im Wege stehe. Und ja, damit ich auch in der Lage bin, die Frau, mit der ich zusammen alt werden möchte, nicht nur in mein Leben zu lassen, sondern sie auch in meinem Leben zu halten.

In diesem Termin wurde zunächst einmal reflektiert, welche besonderen Ereignisse es in den vergangenen Jahren gab, die mit dem Thema zu tun hatten und ob es Schlüsselpersonen gibt, wie Familie, Arbeitskollegen, Chefs, Freunde und Partnerinnen.

Nachdem ich mir also Gedanken darüber gemacht hatte, ging es auch runter vom Bike und rauf auf den Baumstamm, wo mein Coach gleich ein großes Blatt auf dem Waldboden platzierte und mir farbige selbstklebende samt Stift in die Hand drückte. Die Aufgabe war klar, darauf die Personen und damit assoziierten Ereignisse zu notieren.

Am Ende waren es neun Zettel, die auf dem Blatt klebten. Nun bekam ich einen Stapel mit Gefühlsregungen in die Hand gedrückt, von denen ich acht Karten auswählen sollte, die mir besonders wichtig erschienen. Nach einigen Durchgängen konnte ich die Gefühlskarten auf elf reduzieren, welche ich im Anschluss dann auf die neun Zettel verteilen sollte.

Wenn man sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, dann ist das erst einmal sehr schwer, diese beiden Aufgaben zu erfüllen. Eine gewisse Unsicherheit konnte ich schon in mir spüren und teilweise konnte ich mich auch nicht entscheiden, welche Gefühlskarte zu welcher Person kommen sollte.

Was glaubst du, wie erleichtert ich mich gefühlt habe, als endlich alles auf dem Blatt lag, ich meine Entscheidungen begründen konnte (ob die Gefühle positiv oder negativ sind) und alles in einem Foto festgelegt wurde. Der erste Schritt, sich und seine Seele zu befreien 🙂

Die nächste Aufgabe bestand nun darin, eine Vision für mich zu finden und ein Ziel zu vereinbaren, welches am Ende des Coachings erreicht sein soll.

Doch davon berichte ich dir im zweiten Teil. Lächel.

Liebe Grüße vom Ingo

Wie denkst du darüber?

Deine Meinung zu diesem Thema ist mir wirklich wichtig. Daher möchte ich dich bitten, mir eine Email zu schreiben oder einen Kommentar bei Facebook zu hinterlassen. Vielen herzlichen Dank und ich wünsche dir alles erdenkliche Glück für dein Leben! Dein Ingo

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