Asgerot Incelsior

Minimalist, Investor & Cross-Media-Künstler

Minimalist / Fokus / Erkenntnis

Ich fühle mich so leer

Aktualisiert am 25. Oktober 2020 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Ich fühle mich so leer

Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten viele Menschen, die mir wichtig waren, verloren.

Sei es durch Tod, Stolz, Überheblichkeit oder auch Ignoranz.

Viele Menschen, die mein Leben hätten bereichern können, habe ich wieder ziehen lassen.

An diesem Wochenende hatte ich sehr viel Zeit, um über mich und mein weiteres Leben nachzudenken.

Bin ich mehr als eine leere Hülle?

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.

Aber was ich weiß, ist, dass ich mich übernommen habe.

Zu viel Veränderungen in zu kurzer Zeit.

Die Trennung von meiner Partnerin, die sicher nicht perfekt war.

Aber das musste sie auch gar nicht sein, um mein Leben für drei Jahre zu bereichern.

Der Kauf des Mehrfamilienhauses, welches in einem desolaten Zustand ist.

Aber in ihm wohnen seit Jahrzehnten die selben Mieter und ich habe genug Zeit, dieses Haus aufzupäppeln.

Der Tod meiner Mutter, der trotz ihrer Krankengeschichte, absolut plötzlich eintrat.

Aber wieso sollte ich nun traurig sein, gehört der Tod doch zum Leben dazu.

Alles nur leeres Gerede!

Du denkst, ich sei ein toller Mensch, weil ich einen Plan für mein Leben habe?

Weil ich mit meiner aktuellen Situation so gut zurecht komme?

Nein, ich bin kein toller Mensch!

Ich lasse mich momentan durchs Leben treiben statt mir dessen bewusst zu werden, was ich wirklich will.

Ich betäube mich, in dem ich ständig Dinge unternehme, statt mich bewusst zur Ruhe kommen zu lassen.

Ich verstecke mich hinter einer Fassade, damit niemand sieht, dass ich mich einsam und leer fühle.

Dann ertrinke doch im Selbstmitleid!

Auch wenn ich diesen Satz nur einmal gehört habe vor vielen Jahren, so ist er mir trotzdem immer noch präsent.

Mag sein, dass ich kein guter Mensch bin, auch wenn ich mich bemühe, einer zu sein.

Aber Trübsal blasen ist keine Option, sondern ich sollte daran etwas ändern.

Wenn ich Menschen mit meinem Verhalten verletze, dann sollte ich mich vielleicht nicht mit Menschen umgeben, die das nicht verdienen.

Wenn ich mich durch jede Kleinigkeit ablenken lasse, dann sollte ich mich vielleicht mehr anstrengen, den Fokus nicht zu verlieren.

Wenn ich die Welt nicht verbessern kann, dann sollte ich vielleicht damit aufhören, sie nach meiner Vorstellung verbiegen zu wollen.

Quo Vadis?

Egal wohin mich mein Weg führen wird, aber ab Morgen, werde ich meine Prioritäten anders setzen und vor allem nur noch ganz wenige Dinge in mein Leben lassen.

Welche das sein werden, wirst du vielleicht hier erfahren.

Wie denkst du darüber?

Da mir deine Meinung zu diesem Thema wirklich wichtig ist, möchte ich dich bitten, mir entweder eine Email zu schreiben oder einen Kommentar bei Facebook zu hinterlassen. Vielen herzlichen Dank! Dein Ingo

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